Familienbett, Beistellbett oder doch ein eigenes fürs Baby?

Noch schwanger habe ich mir wenig Gedanken darüber gemacht, ehrlich gesagt, wusste ich nichtmal, dass es Beistellbetten etc. gab. Mit 17 Jahren hat man eben doch noch nicht soviel gesehen. Spätestens beim BabyShopping haben wir die ersten Beistellbetten gesehen, aber gekauft haben wir es nicht. Auch weil wir uns dachten, dass wir etwas langfristiges brauchten…

Entschieden haben wir uns letztendlich für ein klassischen Gittebett, dass wir nichtmal kaufen mussten. Eine nette Bekannte von der Cousine meiner Mutter war am ausmisten und wir konnten das Bett kostenlos mitnehmen *g Das war natürlich bei unserem knappem Budget super. Die Matratze haben wir neu gekauft, es sollte eine Gute sein und hat uns auch ein paar Euros gekostet. 70×140, leider gibt es jetzt schon andere Babybettengrößen, denn nach kurzer Zeit merkten wir, dass das Babybett etwas muffig roch, ganz wenig, aber darin sollte der Kleine nicht schlafen!

Also ab zum gelbem großen Möbelhaus, wo man ja schon günstig Babybetten bekommt, natürlich mit Matratze, da das Bett nur noch 60×120 groß war. Und dann stand die gute Matratze in der Ecke… So richtig zufrieden waren wir nicht und als uns dann noch das Problem klar wurde, dass das neue Bett in Sachen Durchlüftung nicht optimal war (Brett anstatt Lattenrost), wurde das nächste Bett bestellt…70×140 natürlich. Das sollte bis zum richtigen Bett halten!

Ich kann also nur raten, das Babybett nicht auf die Schnelle zu kaufen, das erspart einem nacher dann doch einige Probleme!

Aber worüber ich eigentlich reden wollte, war ja, wo mein Kind schlafen sollte. Was ich im Nachhinein anders machen würde, vielleicht sogar bei einem 2ten Kind.

Angefangen im Krankenhaus, die hatten da nämlich ganz tolle Beistellbetten! Nach kurzer Zeit war mir klar, dass mir sowas eindeutig fehlt, ich hätte wirklich gerne so ein Bett gehabt. Aber “soviel” Geld wollte ich dann auch nicht mehr ausgeben.

Doch das Baby war mit seinem Bett nicht zufrieden. Tagsüber war das garkein Problem, er hat super geschlafen, in seinem eigenem Gitterbett. Aber wenn die Eltern ins Bett gegangen sind gab es Geschrei, er wollte einfach nicht schlafen, frühstens um 4 Uhr gab es wieder Schlaf, natürlich nicht in seinem Bett, sondern in unserem Bett. Da ich aber um 6.30 wieder raus musste zur Schule hat es ihm natürlich auch wieder gereicht mit dem Schlaf. Manchmal hat er noch etwas im Bett geschlafen, aber dann durfte der Papa auch nicht aufstehen. Ganz Automatisch wurde sein “Bett” also das Familienbett in den ersten 2 Monaten, denn wenn er endlich in unserem Armen eingeschlafen war, wollten wir ihn nicht mehr zu seinem Bett tragen ( er wäre ja sicherlich eh aufgewacht^^) Wenn unser Bett nicht so klein gewesen wäre (140 sind nicht gerade viel für 3 Personen, vorallem weil ich immer sehr gerne sehr viel für mich einnehme *lach*) hätten wir das vielleicht sogar länger gemacht.

Aus diesem Grund habe ich mir wirklich ein Beistellbett gewüscht, das Kind ist einem sehr nah, hat aber doch sein eigenes Plätzchen. Wenn wir nochmal ein Baby bekommen sollten, steht das auf jeden Fall auf der Bestellliste…

Die beste Lösung muss also jeder selber finden. Das Familienbett ist bestimmt sehr schön und für den Anfang auf jeden Fall eine super Lösung, mit gößerem Bett auch für mehr, als nur für “den Anfang”.

Viele Grüße,

Anna