Hallöchen,
Jede Mama und jeder Papa erzieht sein Kind ganz unterschiedlich, oft wollen sie damit bestimmt das gleich erreichen, aber zu entscheiden, wie das erreicht wird ist manchmal garnicht so einfach.
Ist euch schonmal aufgefallen, dass euer Kind etwas durfte, was andere nicht durften, oder andersrum? Maja fragt dies bei ihrer aktuellen Blogparade und freut sich auf viele, viele Teilnehmer
Also einmal zu uns, was darf unser Mäuserich, was andere nicht dürfen…
1. Sachen in den Mund stecken – Ich erinnere mich noch genau an eine Situation in einem Eltern-Kind-Kurs: Ein kleines Mädchen nahm einen Teddy aus der Spielekiste und nahm ihn in den Mund. Die Mutter erzählte gleich wie schrecklich sind das findet. Darauf hatte ich eben geantwortet, dass ich das bei fremden Sachen schon ein bisschen verstehen kann. Sie meinte aber generell, auch zu Hause darf die Kleine nichts in den Mund nehmen.
Mich stört es jetzt nicht, wenn Maxi mal auf die Nase des Teddys beißt, er wird schon merken, dass ihm das garnicht schmeckt. Ich habe sogar mal gehört, dass es ganz gut ist, wenn Kinder bis 3 Jahre alles in den Mund nehmen, denn eigentlich lernen sie dadurch nur etwas dazu. Woher sollen sie auch wissen, dass z.B. Sand ekelig im Mund ist.
Da fängt es eben schon, so unterschiedlich können die Meinungen von verschiedenen Eltern sein, es gibt sicherlich noch andere Auffassungen
2. Den Küchenschrank ausräumen – Der Kleine liebt es unsere Küchenschränke auszuräumen, dort wo gaaaaanz viele Schüsseln drin sind und das Chaos wird eben danach afgeräumt. Alles verbieten kann man doch nicht, deswegen konzentrieren wir uns erstmal auf das Wichtigste, z.B. den Herd^^ Ich denke, er hat daraus schon was gelernt, denn das große Chaos habe ich dann immer mit ihm zusammen beseitigt. Es gibt jetzt schon ein paar schöne Momente, wo er die Schüsseln auch wieder in den Schrank räumt (auch wenn sie 2 Minuten später wieder rausgeräumt werden), er weiß aber wo sie hingehören. Und wenn ich ihm beim Abtrocknen eine Schüssel in die Hand drücke, dann legt er sie manchmal sogar wieder in den Schrank, okay, dass ist noch sehr selten, aber ich finde, er macht das toll!
3. Sich dreckig machen – Es stört mich wirklich nicht, wenn er sich mal dreckig macht oder sogar im Schlamm wälzt. Klamotten kann man waschen und was nicht raus geht, ist nunmal so. Zu Hause kanns ja trotzdem noch getragen werden
Das fand ich nämlich früher immer furchtbar, wenn andere Kinder total Angst hatten einen Grasfleck auf die Hose zu bekommen, weil es sonst Ärger zu Hause gibt ( und das war nicht bei besonderen Kleidungsstücken, sondern wirklich bei den normalen Sachen )
4. In Pfützen planschen – Auch hier gibt es einige Eltern, die das blöd finden und manche finden es eben nicht so schlimm. Wir finden das eher ganz lustig, denn der Kleine hat total viel Spaß, wenn er mit seinen Schühchen in den Pfützen rumspringt und rumstampft, soooooooo süß anzusehen
5. Mit Fingern essen – Das war wirklich ein Hin und Her, denn er möchte beim Essen sich auf garkeinen Fall mehr helfen lassen, nichtmal anfassen darf ich den Löffel, da aber so kein Mittagessen ins Bäuchlein gelangt, darf er sich das Essen auch so zusammen suchen. So übt er in Ruhe weiter mit dem Löffel und wir hoffen, dass es natürlich irgendwann klappt!

Fingerfreundliches Mittagessen: Nudeln, Kohlrabi und Blumenkohl ohne Soße
Das war es von mir, Grüße von Anna


